Das Thema
Kaum ein anderes Thema wird so stark entlang politischer Lager verhandelt wie das Klima.
Dabei ist Klima zunächst einmal Physik und unterliegt Naturgesetzen. Und die stehen politisch weder links noch rechts, kennen weder Mehrheiten noch Kompromisse.
Trotzdem wird das Thema Klima häufig mit einer bestimmten politischen Richtung verbunden. Warum eigentlich? Politisch wird es doch erst bei der Frage: Was machen wir aus den wissenschaftlichen Erkenntnissen?
Darüber spricht Detlef Altenbeck im m.next Podcast mit Özden Terli, Diplom-Meteorologe, Redakteur und Wettermoderator beim ZDF. War der Sommer 2026 ein außergewöhnliches Wetterereignis oder erleben wir gerade unsere Klimazukunft? Lassen sich Wetter und Klima überhaupt klar voneinander trennen? Welche Kipppunkte drohen und was passiert, wenn sie überschritten werden?
Außerdem geht es um die Fragen: Was müssen wir jetzt tun? Welche Verantwortung tragen Individuum, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik? Lassen sich Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Interessen zusammenbringen? Welche Rolle spielen Lobbyismus, Medien und gezielt geschürte Zweifel an der Klimawissenschaft? Dabei ist vieles von dem, was wir heute diskutieren, schon seit Jahrzehnten bekannt. Warum kommen wir trotzdem so schwer ins Handeln?
Wenn weder naiver Optimismus noch fatalistischer Pessimismus weiterhelfen, welche Handlungsmöglichkeiten haben wir noch, um das Schlimmste abzuwenden? Ist Özden Terli mit all dem, was er weiß, noch zuversichtlich?
Über Özden Terli
Özden Terli hat nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagen-Elektroniker sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und anschließend Meteorologie in Berlin studiert.
Für seine Arbeit wurde er unter anderem mit dem Umweltmedienpreis ausgezeichnet und für den Grimme-Preis nominiert. Seit 2013 arbeitet er in der Wetterredaktion des ZDF.


